Smart Charging-studie 2024

Nutzungstreiber- und Barrieren von Smart Charging

Die Studie zeigt die Nutzungsbereitschaft und die größten Nutzungstreiber- und -barrieren der beiden wichtigsten Varianten von Smart Charging, den Variablen Tarifen und dem Bidirektionalen Laden:

  • Variable Tarife @public
  • Variable Tarife @home
  • Bidirektionales Laden (V2G) @public
  • Bidirektionales Laden (V2G) @home
  • Bidirektionales Laden (V2H)
  • Interesse an V2L, V2V

Weiterhin untersucht die Studie

  • die Erwartungshaltung an die Incentivierung bei Vehicle-To-Grid (V2G),
  • das Vertrauen der Nutzenden in die verschiedenen Anbieter und
  • das Interesse an DC-Laden@home.

Die Smart Charging-Studie wurde November 2023 bei 2.001 eAuto-Fahrenden online im Raum DACH erhoben.

Inhalte und Mehrwert der Smart Charging-Studie

Inhalte der Smart Charging-Studie

Segmentierungsmerkmale:

  • Soziodemographische Daten (Alter, Gender, Einkommen, etc.)
  • Wohnsituation (EFH vs. MFH, Wohnorte, persönliche Parksituation)
  • Auto (Marke, Modell, Dienstwagen, AC-Ladeleistung)
  • Fahrverhalten (Fahrleistung / Tag und Jahr,
  • Ladeorte
  • Ladetechnik zuhause, ggf. Gründe für Nicht-zuhause-Laden
  • Ladeanlässe, Ladetyp, bevorzugte Art der Autorisierung / Bezahlen

Untersuchte Use-Cases:

  • Variable Tarife @public
  • Variable Tarife @home
  • Bidirektionales Laden (V2G) @public
  • Bidirektionales Laden (V2G) @home
  • Bidirektionales Laden (V2H)

Product-Market-Fit aller 5 untersuchter Use-Cases:

  • Bestimmung des Produkt-Market-Fits und der erreichbaren Zielgruppen pro Use-Cases
  • Priorisierte Nutzungstreiber pro Use-Case
  • Priorisierte Nutzungsbarrieren pro Use-Case
  • individuell wahrgenommener Net-Value-Added pro Use-Case
  • Relevanz pro Use-Case
  • Erreichbare Product-Market-Fit

Zu Variablen Tarifen zusätzlich:

  • Bewertung verschiedener Umsetzungsvarianten (Preise in Abhängigkeit vom Ökostromanteil, von der Auslastung, vom Strompreis an der Börse, von der Uhrzeit u.a.)
  • Notwendige Preisspreizung um attraktiv zu sein
  • Notwendige Preisanzeige, bevorzugte Anzeigeorte

Zu bidirektionalem Laden zusätzlich:

  • Bewertung verschiedener Umsetzungsvarianten für V2G (Energie verkaufen, Energie verleihen)
  • Notwendige Incentivierung für Akzeptanz beider Umsetzungsvarianten (genutzte Methoden: van-Westendorp, Gabor-Granger)

Integration Smart Charging:

  • Vertrauen in Lösungsanbieter (Versorger, OEMs, Lade-Tech-Anbieter, Haus-Tech-Anbieter…)
  • Kriterien für die Wahl des Anbieters
  • Vertiefung: Akzeptanz der OEMs als Anbieter
  • Interesse an „alles aus einer Hand“ vs. „Einzelkauf“
  • Gründe und bevorzugte Anbieter für „alles aus einer Hand“
  • Gründe und bevorzugte Anbieter für „Einzelkauf“ (je Komponente)
  • bevorzugte Bedienung von integrierten Ladeslösungen
  • Mental Accounting für die Investitionen in Smarte Ladetechnik

Vehicle-to-Load / Vehicle-to-Vehicle:

  • grundsätzliches Interesse an V2L und V2V
  • wichtige Anwendungsfälle für V2L und V2V

Spezial zu DC-Laden@home:

  • Bekanntheit von Ladeverlusten beim Laden zuhause
  • Interesse an Anschaffung DC-Wallbox
  • Meinung zur Abschaffung des AC-Ladens generell
Zielgruppe der Befragung

Für die Studie wurden Fahrerinnen und Fahrer von voll batterieelektrischen eAutos befragt. Für jeden Use-Case wurden nur E-Auto-Fahrende befragt, die den entsprechenden Ladeort auch selbst nutzen. Damit ergeben sich folgende Stichproben:

  • Variable Tarife @public: N = 1.045
  • Variable Tarife @home: N = 919
  • Bidirektionales Laden (V2G) @public: N = 338
  • Bidirektionales Laden (V2G) @home: N = 812
  • Bidirektionales Laden (V2H): N = 814
  • Bidirektionales Laden (V2L, V2V): N = 2.001
Mehrwert und Nutzen für Hersteller und Anbieter von Smart-Charging-Produkten

Die Studie zeigt Anbietern von Technologie (Hardware und Software) und Anbieter Services zum Smart Charging, welche Technologie bei welcher Zielgruppe die höchste Akzeptanz und damit Absatzerwartung erfährt. Anbietern erfahren zudem, mit welchen priorisierten Stellhebel sie die Akzeptanz und damit den Absatz ihrer Angebote erhöhen können und welchen Botschaften sie ihre Zielkunden am besten erreichen.

Business-Developern bietet die Studie die Grundlage zur Kalkulation von Take-Rates und Business-Cases.

Produktentwicklern und Produktmanagern zeigt die Studie, wie welche Funktion in welchem Umfang integriert werden können, um aus Nutzersicht weiterhin als „generisch“ akzeptiert zu werden. Ein Beispiel: Sollten Autohersteller Energiemanagementsysteme für zuhause anbieten? Sehen Kunden die Steuerung von Smart Charging-Technologien beim Energieversorger, beim Haustechnikanbieter oder beim Fahrzeughersteller?

UScale Fokusstudien: Nutzerstudien zur Elektromobilität

Seit 2018 befragt UScale systematisch e-Auto-Fahrerinnen und Fahrer zu ihren Erwartungen und Erfahrungen an sämtlichen Touchpoints der e-mobilen Customer Journey. Eine Übersicht mit sämtlichen UScale-Fokusstudien finden Sie HIER.

Auszüge weiterer Studien zeigen wir in den LinkedIn-Beiträgen von USCALE und Axel Sprenger.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter kontakt@uscale.digital.

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