Fleet Charging Study 2026

Fleet Charging Study

Fleet Charging 2026: Der Markt aus Unternehmenssicht und was Anbieter wissen müssen

Für die Fleet Charging Study wurden im April 2026 Mitarbeitende von Unternehmen in Deutschland befragt, die alleine oder gemeinsam Entscheidungen zum Firmenfuhrpark treffen.

Von den insgesamt 1.213 Befragten beschäftigen sich N = 340 noch nicht mit der Elektrifizierung ihrer Flotten. Die übrigen N = 873 wurden nach dem Stand der Elektrifizierung, den Herausforderungen, den gesuchten Ladelösungen, der Systemintegration und weiteren Themen befragt.

Ziele der Studie:

  • Wo stehen die Unternehmen in Deutschland? Wie denken sie über die Elektrifizierung ihrer Flotten? Welche Ziele verfolgen sie, welche Barrieren bremsen sie?
  • Welche Use-Cases sind relevant? Welche Ladelösungen suchen sie für Depot, unterwegs, beim Kunden und zuhause?
  • Welche Anforderungen stellen sie an Lade-Hardware, Lade-Software und das Zusammenspiel mit Fuhrpark-, Energie- und ERP-Systemen? Welche Anforderungen haben sie an das Zusammenspiel der Systeme?
  • Nach welchen Kriterien wählen sie Anbieter für Hardware, Software, Bau und Betrieb von Ladelösungen aus?
  • Welche Ladedienste nutzen sie unterwegs?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen Fahrzeugkategorien, Branchen und Unternehmensgrößen?

Zu den vollständigen Inhalten siehe nächster Abschnitt.

Inhalte und Mehrwert der Fleet Charging-Studie

Inhalte der Fleet Charging-Studie

Beschreibung der Zielgruppe (Unternehmen und Rolle der Befragten):

  • Branche des Unternehmens
  • Unternehmensgröße (Anzahl Mitarbeitende in Deutschland)
  • Anzahl Standorte (Deutschland und international)
  • Beschreibung des Standorts (Produktion, Lager, Büro, Parkplätze, Energieinfrastruktur, PV-Anlage etc.)
  • Art der Parkflächen (Parkhaus, Tiefgarage, Freifläche)
  • Eigentümer oder Mieter des Standorts
  • Bundesländer der Standorte
  • Rolle des Befragten im Unternehmen
  • Verantwortungsbereich des Befragten (Standort, mehrere Länder, Konzern)

Fuhrpark:

  • Größe des Fuhrparks nach Fahrzeugkategorie (PKW, Transporter, LKW leicht/mittel/schwer)
  • Einsatzzwecke der Fahrzeuge (Transport, Außendienst, Dienstwagen etc.)
  • Art der Transporte (City-Zustellung, regionale Transporte, Langstrecke, Spezialtransporte etc.)
  • Genutzte Tankkarten

Status der Elektrifizierung:

  • Beschäftigung mit der Elektrifizierung des Fuhrparks (ja/nein)
  • Für Nicht-Elektrifizierer:
    • Gründe gegen die Elektrifizierung
  • Für Elektrifizierer (alle folgenden Merkmale wurden nur bei Unternehmen abgefragt, die bereits an der Elektrifizierung arbeiten):
    • Aktueller Stand auf dem Weg zur Elektrifizierung
    • Informationsquellen zu konkreten Ladelösungen
    • Größte Herausforderungen bei der Elektrifizierung
    • Spezifische Herausforderungen bei der Ladetechnik
    • Subjektive Einschätzung: einfacher oder schwieriger als erwartet
    • Bidirektionales Laden: Relevanz und Anwendungsfall
    • Planungshorizont: kurzfristig vs. langfristig
    • Investitionsstrategie bei Ladetechnik (sofort, schrittweise, zurückhaltend)
    • Aktueller Elektrifizierungsgrad nach Fahrzeugkategorie
    • Ziel-Elektrifizierungsgrad in 3 Jahren nach Fahrzeugkategorie
    • Ziele der Elektrifizierung (Kosten, Regulatorik, Nachhaltigkeit, Image, Personalgewinnung)

Lade Use-Cases:

  • Ladeorte nach Fahrzeugkategorie (Standort, beim Kunden, unterwegs, zuhause)
  • Gästeladen, Mitarbeiterladen, Laden für Lieferanten am Standort
  • Abrechnung des Stroms an Lieferanten

Laden am Standort (Depot):

  • Gewählte Ladelösungen (Wallbox, AC-Säule, DC-Säule)
  • Anzahl vorhandener Ladepunkte (AC/DC)
  • Geplante Ladepunkte für die nächsten 3 Jahre (AC/DC)
  • Wichtigste Kriterien bei der Wahl der Ladelösung (Lastmanagement, Schnittstellen, bidirektionales Laden, PV-Integration etc.)
  • Wichtigste Kriterien bei der Wahl des Lösungspartners
  • Spontane und gestützte Bekanntheit von Lade-Hardware-Herstellern
  • Verwendete Lade-Hardware-Hersteller
  • Kaufort der Ladelösung
  • Genutzter Anbieter für Lade-Software / Backend / Lademanagement
  • Eigentümer der Ladeinfrastruktur
  • Organisation des Betriebs (selbst, Dienstleister, Vermieter)
  • Beschaffungsmodell (Direktkauf, Förderung, Finanzierungsmodelle)
  • Bereitschaft zum Leasing von Ladetechnik
  • Einsatz und Planung von Lademanagementsoftware
  • Zusammenarbeit zwischen Fuhrpark-Management und Lade-Management
  • Integration der Lademanagementsoftware in andere IT-Systeme (FPMS, EMS, ERP)
  • Gewünschte Datenweitergabe aus dem Lademanagement
  • Relevante FPMS-Funktionen im Lademanagement (Einsatzplanung, Routenplanung, Auswertungen, Kostenstellenzuordnung)

Laden unterwegs:

  • Aufgabenteilung zwischen Zentrale und Fahrer (Touren-, Routen-, Ladeplanung)
  • Genutzte Ladekarten und -apps nach Anbietertyp
  • Spezifisch genutzte Ladekarten und -apps
  • Bevorzugte Ladekarte / App
  • Vorgaben an Fahrer zur Nutzung von Ladekarten / Apps
  • Wichtigste Kriterien bei der Wahl des Ladedienstes
  • Vorgehen bei der Auswahl des Ladedienstes (Verhandlung, Vergleich, Pragmatismus)
  • Nur für LKW-Flotten:
    • Akzeptanz von Preismodellen (Aufpreis für Leistung, Reservierung, dynamische Preise)
    • Bekanntheit und Nutzung der eTrucker-App

Laden zuhause:

  • Anforderungen an die Heimladelösung (Autorisierung, PV-Integration, Abrechnung, Schnittstellen, bidirektionales Laden etc.)

Fahrerperspektive (E-LKW):

(Dieser Fragebogenteil richtet sich ausschließlich an Fahrer mit Erfahrung im E-LKW-Betrieb. Achtung: Stichprobe unter 30, d.h. Ergebnisse stellen nur Indikationen dar.)

  • Laden im Depot:
    • Entscheidung, welcher LKW wann lädt
    • Probleme beim Laden im Depot
  • Laden unterwegs:
    • Planung von Ladestopps auf der Strecke
    • Preisbewusstsein bei der Kartennutzung
    • Erfahrungen unterwegs (Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Ladeleistung, Ausstattung, Platz für LKW)
    • Reaktion auf belegten Ladepark
    • Bereitschaft zur Reservierung von Ladepunkten
    • Laden beim Kunden und Freischalten von Ladevorgängen
  • Erfahrungen allgemein:
    • E-LKW-Marken mit meisten Fahrerfahrungen
    • Offene Frage: Was läuft gut, was sollte verbessert werden?
Zielgruppe der Befragung

Bei der Umstellung auf E-Autos in Unternehmen sind viele Bereiche beteiligt. Neben Fuhrparkmanagern wurden deshalb auch Geschäftsführer, Einkäufer, Personaler u.a. befragt, die an der Elektrifizierung beteiligt sind und / oder mitentscheiden.

Unternehmen, die noch nicht über die Elektrifizierung ihrer Flotten nachdenken, wurden nach den Gründen befragt, aber dann aus der Befragung ausgeschlossen.

Mehrwert und Nutzen für Hersteller und Betreiber von Ladelösungen für Unternehmen

Die Studie richtet sich hauptsächlich an Hersteller und Ladepark-Betreiber sowie Dienstleister im Umfeld öffentlicher Ladeinfrastruktur, Einzelhändler und Arbeitgeber.

Die Befragung zeichnet ein präzises Bild des aktuellen Nutzerverhaltens, die Pain Points der Nutzer und deren Bedarfe. So können Ladetechnikhersteller, Betreiber und Dienstleister ihre Investitionen priorisieren und auf die Angebote ausrichten, die zur höchsten Nachfrage, zur höchsten Kundenbindung und damit den höchsten Umsätzen führen.

Dashboard zur Analyse

Viele spannende Erkenntnisse zeigen sich erst, wenn die Ergebnisse nach unterschiedlichen Kundengruppen ausgewertet werden. So können Anbieter ihre Angebote differenziert auf verschiedene Nutzersegmente ausrichten. Dank der hohen Stichprobe können Abonnenten der Studie die Ergebnisse im interaktiven Dashboard beliebig nach Art des Fuhrparks, der Fuhrparkgröße, Lade-Use-Cases u.a. splitten, die erlangten Ergebnisse detailliert analysieren und Charts editieren.

USCALE Fokusstudien: Nutzerstudien zur Elektromobilität

Bei der Entwicklung der Fleet Charging-Studie wurden wir von Marcus Hennecke unterstützt, bei dem wir uns herzlich bedanken.

Seit 2018 befragt USCALE systematisch e-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer zu ihren Erwartungen und Erfahrungen an sämtlichen Touchpoints der e-mobilen Customer Journey. Eine Übersicht mit sämtlichen USCALE-Fokusstudien finden Sie HIER.

Auszüge weiterer Studien zeigen wir in den LinkedIn-Beiträgen von USCALE und Axel Sprenger.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter kontakt@uscale.digital.

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