BIDIRECTIONAL CHARGING STUDY 2026

Bidi Charging Study

Bidirektionales Laden: Wer kauft, wer zögert, wer fehlt und wie Sie Ihre Zielgruppe erreichen.

Die Studie zeigt die Nutzungsbereitschaft und die größten Nutzungstreiber und -barrieren der drei Use-Cases von Bidirectional Charging (V2X):

  • Vehicle-To-Home (V2H)
  • Vehicle-To-Grid (V2G)
  • Vehicle-To-Business (V2B)

Für alle drei Use-Cases zeigt die Studie

  • Bekanntheit und Einstellung zu Bidi-Charging,
  • technische und persönliche Readiness-Segmentierung,
  • Product-Market-Fit,
  • die größten Nutzungstreiber und –barrieren,
  • Zahlungsbereitschaft und Vergütungserwartungen sowie
  • Integration und bevorzugte Partner für einen Kauf.

Für die Bidirectional Charging Study wurden im Februar 2026 insgesamt 11.177 Autofahrer in 5 Europäischen Märkten befragt:

  • Deutschland, UK, Frankreich, Niederlande, Schweden
  • In jedem Land wurden über 800 eAuto- und über 1.200 Verbrenner-Fahrerinnen und -Fahrer befragt. Die Verbrennerfahrer wurden census-repräsentativ ausgewählt.

Subscriber der Studie können im interaktiven Dashboard mit integriertem Analysetool beliebige Splits und statistische Analysen durchführen.

Eine vollständige Übersicht aller Studieninhalte zeigt der folgende Abschnitt.

Inhalte und Mehrwert der Bidirectional Charging-Study

Inhalte der Bidirectional Charging Study

Lade- und Fahrverhalten, Wohnsituation, Demographie (Segmentierungsmerkmale):

  • Soziodemographische Daten (Alter, Geschlecht, Haushaltsnettoeinkommen)
  • Wohnsituation (Wohnortgröße, Gebäudetyp EFH/MFH, private Parksituation und Standort des Stellplatzes)
  • Auto (Marke, Modell, Fahrzeugsegment, Dienst- vs. Privatwagen, Fuhrparkmanagement, Kostentragung Ladestrom durch Arbeitgeber, Dauer der EV-Erfahrung)
  • Fahrverhalten (Kilometerleistung pro Jahr und pro Wochentag)
  • Ladeorte (zuhause, Arbeit, öffentlich, unterwegs)
  • Ladeanlässe und Ladetyp (bedarfsgesteuert, gewohnheitsbasiert, preissensitiv, PV-überschussbasiert)
  • Ladetechnik zuhause (Steckdose, einfache vs. smarte Wallbox, PV-Anlage, Batteriespeicher, Energiemanagementsystem, Wärmepumpe, Balkonkraftwerk), geplante Neuanschaffungen
  • Anwesenheit zuhause (wochentags und am Wochenende, nach Tageszeit)
  • Parkverhalten an der heimischen Wallbox (Ansteckfrequenz und -aufwand)
  • Stromtarife zuhause (Hausstrom, Autostrom, dynamischer Tarif, variabler Tarif) und Wechselbereitschaft
  • Jährlicher Haushaltsstromverbrauch
  • Einstellung des Autohandels zu Ladetechnik-Angeboten (Erwartung, Relevanz)
  • Technologieaffinität (Interaktionstyp mit technischen Systemen)
  • Präferierter Typ der Heimladelösung (günstig vs. leistungsfähig vs. Kompromiss)

speziell zur ICE-Referenzgruppe:

  • Zeitpunkt des geplanten nächsten Autokaufs
  • EV-Adoptionsbereitschaft
  • Priorisierte Treiber und Barrieren für den EV-Kauf
  • Voraussichtliche Lademöglichkeit zuhause bei einem Wechsel zu EV
  • Parksituation am Arbeitsplatz

Bekanntheit und Einstellung zu bidirektionalem Laden

  • Bekanntheit des Begriffs „bidirektionales Laden“ (Kenntnis, gehört, unbekannt)
  • Allgemeine Hauptmotivation für die Teilnahme an bidirektionalem Laden

Vehicle-To-Home (V2H):

  • Bestimmung des Produkt-Market-Fits für Vehicle-To-Home (V2H):
    • Priorisierte Nutzungsvorteile
    • Wichtigster persönlicher Vorteil
    • Bewertung der Vorteile gesamt (Skala)
    • Priorisierte Nutzungsbarrieren
    • Wichtigste persönliche Barriere
    • Bewertung der Nachteile gesamt (Skala)
    • Generelles Interesse an V2H
    • Ablehnungsgründe (bei fehlendem Interesse)
    • Erreichbare Zielgruppe je Segment (Net Value Added)
  • Investitionsbereitschaft:
    • Ersteinschätzung Einsparpotenzial (ohne Vorgabe)
    • Investitionsbereitschaft für V2H-Wallbox und Sonderausstattung (nach Gabor-Granger-Methode)
    • Relevanz der Bidi-Fähigkeit beim nächsten Autokauf
    • Mental Accounting: Einordnung der Investition in V2H-Ladetechnik
  • Integration:
    • Relevante Kriterien bei der Wahl des Lösungspartners
    • Wichtigster Einzelaspekt bei der Partnerwahl
    • Vertrauen in verschiedene Anbietertypen je Anforderung
    • Erwartung an den Autohandel bzgl. Beratung und Umsetzung
    • Eigener Planungsanspruch („aus einer Hand“ vs. Eigenregie)
    • Bevorzugte Anbieter für Gesamtlösung aus einer Hand (inkl. Begründung)
    • Bevorzugte Anbieter je Einzelkomponente (inkl. Begründung)
    • Bevorzugte Bedien-App für das integrierte System
    • Akzeptierter Mindest-Batteriestand vor der Abfahrt

Vehicle-To-Grid (V2G):

  • Bestimmung des Produkt-Market-Fits für Vehicle-To-Grid (V2G):
    • Priorisierte Nutzungsvorteile
    • Wichtigster persönlicher Vorteil
    • Bewertung der Vorteile gesamt (Skala)
    • Priorisierte Nutzungsbarrieren
    • Wichtigste persönliche Barriere
    • Bewertung der Nachteile gesamt (Skala)
    • Generelles Interesse an V2G
    • Ablehnungsgründe (bei fehlendem Interesse)
    • Erreichbare Zielgruppe je Segment (Net Value Added)
  • Vergütungserwartung:
    • Ersteinschätzung Erlöspotenzial (ohne Vorgabe)
    • Vergütungserwartung für V2G in Abhängigkeit von der täglichen Anschlusszeit (nach Gabor-Granger-Methode)
    • Bereitschaft zur Anpassung des Ladeverhaltens gegen Vergütung
    • Aktuelles Ansteckverhalten an der heimischen Wallbox
    • Wahrgenommener Aufwand für dauerhaftes Anstecken
    • Attraktive Formen der Ansteckanreize (z.B. Gutschrift pro Stunde, Bonus zu Lastzeiten)
    • Bevorzugte Vergütungsformen (Direktauszahlung, Leasingrabatt, Stromkostenrabatt, Batteriegarantie u.a.)
  • Integration:
    • Relevante Kriterien bei der Wahl des Lösungspartners
    • Wichtigster Einzelaspekt bei der Partnerwahl
    • Vertrauen in verschiedene Anbietertypen je Anforderung
    • Erwartung an den Autohandel bzgl. Beratung und Umsetzung
    • Eigener Planungsanspruch („aus einer Hand“ vs. Eigenregie)
    • Bevorzugte Anbieter für Gesamtlösung aus einer Hand (inkl. Begründung)
    • Bevorzugte Anbieter je Einzelkomponente (inkl. Begründung)
    • Bevorzugte Bedien-App für das integrierte System
    • Akzeptierter Mindest-Batteriestand vor der Abfahrt

Vehicle-To-Business (V2B):

  • Bestimmung des Produkt-Market-Fits für Vehicle-To-Business (V2B):
    • Priorisierte Nutzungsvorteile
    • Wichtigster persönlicher Vorteil
    • Bewertung der Vorteile gesamt (Skala)
    • Priorisierte Nutzungsbarrieren
    • Wichtigste persönliche Barriere
    • Bewertung der Nachteile gesamt (Skala)
    • Generelles Interesse an V2B
    • Ablehnungsgründe (bei fehlendem Interesse)
    • Erreichbare Zielgruppe je Segment (Net Value Added)
  • Vergütungserwartung:
    • Ersteinschätzung Erlöspotenzial (ohne Vorgabe)
    • Vergütungserwartung für V2B bei 8 Stunden täglicher Anschlusszeit am Arbeitsplatz (nach Gabor-Granger-Methode)
    • Akzeptierter Mindest-Batteriestand vor der Abfahrt
Zielgruppe der Befragung

Für die Studie wurden Fahrerinnen und Fahrer von voll batterieelektrischen eAutos befragt. Für jeden Use-Case wurden nur E-Auto-Fahrende befragt, die den entsprechenden Ladeort auch selbst nutzen.

ICE-Fahrer wurden census-repräsentativ rekrutiert, d.h. die Stichprobe erlaubt eine Hochrechnung für die Take-Rate, d.h. den Business-Case in allen Ländern.

Mehrwert und Nutzen für Hersteller und Anbieter von Bidirectional-Charging-Produkten

Die Studie zeigt Anbietern von Technologie (Hardware und Software) und Anbieter Services zum Bidirectional Charging, welche Technologie bei welcher Zielgruppe die höchste Akzeptanz und damit Absatzerwartung erfährt. Anbietern erfahren zudem, mit welchen priorisierten Stellhebel sie die Akzeptanz und damit den Absatz ihrer Angebote erhöhen können und welchen Botschaften sie ihre Zielkunden am besten erreichen.

Business-Developern bietet die Studie die Grundlage zur Kalkulation von Take-Rates und Business-Cases.

Produktentwicklern und Produktmanagern zeigt die Studie, wie welche Funktion in welchem Umfang integriert werden können, um aus Nutzersicht weiterhin als „generisch“ akzeptiert zu werden. Ein Beispiel: Sollten Autohersteller Energiemanagementsysteme für zuhause anbieten? Sehen Kunden die Steuerung von Smart Charging-Technologien beim Energieversorger, beim Haustechnikanbieter oder beim Fahrzeughersteller?

UScale Fokusstudien: Nutzerstudien zur Elektromobilität

Seit 2018 befragt UScale systematisch e-Auto-Fahrerinnen und Fahrer zu ihren Erwartungen und Erfahrungen an sämtlichen Touchpoints der e-mobilen Customer Journey. Eine Übersicht mit sämtlichen UScale-Fokusstudien finden Sie HIER.

Auszüge weiterer Studien zeigen wir in den LinkedIn-Beiträgen von USCALE und Axel Sprenger.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter kontakt@uscale.digital.

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